Archiv des Autors: gotthard.muhr

Ausstellung in Pramet (nahe Ried im Innkreis), 3. 5. 2019

WILHELM TRAEGER – GOTTHARD MUHR – ROBERT WALLNER
Krieg – Verhetzung – Zerstückelung
Ort: Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet, 4925 Pramet 25
Eröffnung: Freitag 3. Mai 2019, 19.30 Uhr
Einführung: Kuratorin Dr. Verena Traeger
Ausstellungsdauer: 5. Mai bis 23. Juni 2019
Einladung
Plakat

Wilhelm Traeger war der Lehrer von Gotthard Muhr am Gymnasium in Ried im Innkreis, und er war der Erste, der ihn bestärkt und gefördert hat und ihn außerdem nicht davon abbringen wollte, Kunst zu studieren.

Ausstellung „Triumphe“ in Krems, Eröffnung 30. 6. 2018

Anlässlich der Fußball WM zeigt die Galerie Kopriva Krems eine kleine Ausstellung, die den Zyklus „Triumphe“ (7 Radierungen) und 9 Zeichnungen zum Thema umfasst.

Eröffnung: 30. 6. 2018 um 14-16 Uhr
Dauer der Ausstellung: 30. 6. bis 18. 8. 2018
Ort: Galerie Kopriva Krems, Dominikanerplatz 1, 3500 Krems

Metamorphosen sind ein zentrales Anliegen in Muhrs Werk, 1973 taucht auf Radierungen und Zeichnungen der „Maulschellenmann“ auf, dem an Stelle der Hände Kugeln gewachsen sind. Auf manchen Blättern hat der Kopf noch ein Gesicht, auf anderen hat er sich ebenfalls in eine Kugel verwandelt.
1979 und 1980 wurde das Thema weiterentwickelt zu einer Serie, die sich mit Fußball befasst, im Zyklus „Triumphe“. Hier sind die Häupter und Füße der Spieler, teils auch ihre Hände, ersetzt durch kugelförmige Ausbuchtungen oder Bälle.
Gotthard Muhr: “Meine Serie ‚Fußball‘ setzt Dynamik und Energie, aber auch archaische Faktoren der menschlichen Existenz ins Bild.”
Die kraftvollen Körperhaltungen und Bewegungsabläufe, die sich im Spiel ergeben, sind mit präziser Beobachtungsgabe festgehalten. Muskelbepackte, gesichtslose Körper tänzeln durchs Bild und feiern Triumphe.
Schließlich sind die Köpfe und Füße abgefallen – im „Torso des Krisenspezialisten“, der weniger an einen menschlichen Körper denken lässt als an eine steinerne Skulptur.

Gotthard Muhr - Der Rückwärtsflieger

Der Rückwärtsflieger, um 1979/80, Mischtechnik auf Papier, 40 x 30 cm

Save the Date 12. 5. 2018, 19 Uhr, Feffernitz/Kärnten

12. 5. 2018 um 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Einladung
Dauer der Ausstellung: 12. 5. –  15. 7. 2018

Fabelwesen im Widerstand – gegen erodierende Weltverhältnisse
Ronny Görner und Gotthard Muhr

„Die gegenwärtige Entwicklung der Kreation und Verbreitung von „Weltnachrichten“ in Form von kurzen Tweets inspiriert das Haus Grünspan dazu, hinter weitere Formen der vermeintlichen Kurzbotschaft zu blicken – den witzigen bis spitzen, ironischen bis sarkastischen, den liebevollen bis aggressiven Ton des Strichs einer Zeichnung oder eines Gemäldes. Den Hang, Fabelwesen erzählen zu lassen, Mischwesen, die das allzu – menschliche zur Schau stellen.“

Grünspan – Plattform für Kunst und Kultur im Drautal
Drautalstraße 5
9710 Mühlboden/Feffernitz

Save the Date 26. 4. 2018 Stift Klosterneuburg

Stift Klosterneuburg
Galerie der Moderne

Vom Leben, Sterben und der Suche nach Gott
Kurator: Wolfgang Huber
Dauer der Ausstellung: 26. April bis 18. November 2018
Eröffnung: 26. April 2018 um 19 Uhr

Golgatha. Holz, Eisen, Metall, Kunststoff, Kokosnuss, 1984/1985, 137 x 78 cm

Golgatha. Holz, Eisen, Metall, Kunststoff, Kokosnuss, 1984/1985, 137 x 78 cm

Von Gotthard Muhr wird erstmals ein Kreuz ausgestellt, das in seinem Atelier eine unverputzte Wand bedeckte und durch ausrangierte Theaterkulissen eingerahmt wurde. Es besteht aus zerbrochenen hölzernen Zaunlatten, der Speer ist ein rostiger Gitterstab, die Dornenkrone aus Christusdorn, der in Essig getränkte Schwamm ein alter Putzlappen. Den unteren Abschluss bildet eine vertrocknete Kokosnuss vor dem Spiegel einer Petroleumlampe.

Das Golgatha-Thema kommt bei Gotthard Muhr öfter vor, ikonographisch umgesetzt mit Kreuz, Schwert und Schwamm, er hat es auch verwendet für das Glasfenster einer Aussegnungshalle und für einen Grabstein.

Gotthard Muhr zur Technik der Radierung

Kurt Zein, der Gründer – und jahrzehntelang auch Leiter – der wohl renommiertesten Radierwerkstätte Österreichs, demonstriert die Technik der Druckgraphik, wobei auch die Künstler Herbert Just, Adolf Frohner, Gotthard Muhr Florentina Pakosta, Heinrich Heuer und Felix Waske einen Beitrag leisten.

Gotthard Muhr (Minute 28:30 – 29:37) erläutert, warum er selbst die Radierung für ein geeignetes Ausdrucksmittel seiner künstlerischen Anliegen hält.